Für die Freiheit

Das LIBERALE FORUM fördert und unterstützt das politische Ideal einer freiheitlichen
Gesellschaftsordnung.

Aktuelle Beiträge

 Der Pferdefuss der Beruflichen Vorsorge

 Die zweite Säule der Altersvorsorge, die berufliche Vorsorge, ist mittlerweile durch ständige politische Eingriffe und zunehmende Bürokratisierung zu einem ähnlichen Problemfall wie die AHV geworden. Was ursprünglich als sinnvolle Absicherung gedacht war, wird zunehmend von rechtlicher Bevormundung geprägt, was zu Ineffizienz und einem Mangel an Professionalität führt. 

 Was darf ein Staat? 

Staatlicher Zwang benötigt stets eine fundierte Rechtfertigung, während individuelle Freiheit keiner solchen bedarf. Diese Freiheit, die als grundlegend für das individuelle Wohl betrachtet wird, kann jedoch missbraucht werden, was ethische Fragen aufwirft. Politisch betrachtet wird individuelle Freiheit dann als illegitim angesehen, wenn sie die Freiheiten anderer einschränkt oder deren Rechte beschränkt. 

«Zwei Ankermedien» stehen für Wettbewerbsverzerrung durch Subvention

Gleichwohl kann eine Förderung von Medien gerade kleinen oder neuen Anbietern helfen, über eine Startphase hinwegzukommen, bis eine wirtschaftliche Tragfähigkeit gegeben ist. Ob es die Aufgabe des Staats ist, mit Mitteln der Steuerzahler auf den Markt einzuwirken, sei zur Diskussion gestellt. 

Eine liberale Bildungspolitik

Passt das jetzige Schulsystem noch in die heutige Zeit?  Wie sollte man es gestalten damit die Schulen besser mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen mithalten können? Der Vorgang der Bildung ist sehr individuell. Universelle Lehrmethoden und Strategien die für alle geeignet sind gibt es nicht.

Fehlgeleitete Anreize im Gesundheitswesen

Hochwertige Gesundheitsleistungen sollen auch in Zukunft ungehindert und frei bleiben aber problembehaftet müssen die Verzerrungen, aus der verstärkten Kollektivierung der Ausgaben unter dem Diktat einer staatlich verordneten Sozialpolitik, einer obligatorischen Krankenversicherung neu bewertet werden. Nicht zuletzt  wurde dadurch eine künstliche Expansion der Gesundheitsausgaben geschaffen aufgrund  fehlgeleiteter angebots- und nachfragegesteuerten Anreize. 

IWF - Beitritt Liechtensteins?

 Aufgrund all der Erfahrungen und der neueren Entwicklung des IWF selbst und der Ost-West-Entwicklung mit der Blockierung / ev. Konfiszierung von Devisenreserven Russlands sowie der Entwicklung alternativer Institutionen ist eine Mitgliedschaft im IWF heute in einem Zeitalter massivsten politischen, wirtschaftlichen Veränderungen,  für alle Länder kritisch zu hinterfragen und speziell für Liechtenstein nicht verträglich/nicht grössenverträglich. 

Die Gesellschaft mutiert zur Erziehungsanstalt

Fast alle politischen Initiativen haben das Ziel einer direkten Steuerung des individuellen menschlichen Verhaltens. Es geht um die Vermeidung negativer Folgen für uns, die Gesellschaft, für das Klima, für den Planeten und für die nachfolgenden Generationen. Am Anfang stehen eindringliche Ratschläge in einer bestimmten Art und Weise zu konsumieren, zu kommunizieren, uns zu bewegen, zu verhalten und unsere Kinder zu erziehen etc.

 "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" in der Hofkellerei in Vaduz

Es war uns eine Ehre unsere beiden Referenten, Prof. Dr. Michael Esfeld und Prof. Dr. Thorsten Polleit, an unserer diesjährigen Veranstaltung mit dem Titel "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" in der Hofkellerei des Fürsten von Liechtenstein in Vaduz begrüssen zu dürfen.

Während Prof. Dr. Dr. Thorsten Polleit über das System Fiatgeld und den Great Reset referierte, gab Prof. Dr. Michael Esfeld einen Ausblick über die Zukunft der offenen Gesellschaft.

 Freiheit kommt aus dem Recht 

Welche Wirtschafts- oder Gesellschaftsordnung besteht jetzt in den Ländern des Westens, insbesondere in Deutschland? Manchmal wird gesagt, die jetzige Misere zeige, daß der Kapitalismus auch nicht die Lösung sei, weil da einige Konzerne und Superreiche die Politik steuern. Das ist wahr in einem Sinne und falsch in einem anderen Sinne. Klarheit können wir erlangen, indem wir das Wort „Kapitalismus“ erst einmal beiseite legen und den jetzigen Zustand betrachten.

 Regulierung und Bevormundung 

 Die Bürger sehen sich immer mehr mit einer verstärkten Flut von Regulierungen und Gesetzen konfrontiert. Erkennbar ist seit längerem ein Umbruch wie der Staat die Menschen betrachtet. Dem Bürger wird seine Mündigkeit abgesprochen, ja er wird als ein unfähiges Wesen betrachtet, dem es gilt seine Entscheidungen abzunehmen. Der Einzelne wird nicht mehr respektiert. Die Politik versucht den Bürgern seinen Willen aufzuzwingen. 

Der Weg in den Ökosozialismus

Es ist schlichtweg fragwürdig zu behaupten, eine vermehrte staatliche Intervention würde einen besseren Umweltschutz gewährleisten. Niemand kann mit Sicherheit sagen in welchem Ausmass der Mensch das Klima beeinflusst. Der Plan unserer Regierung ab 2024 Ölheizungen zu verbieten stellt einen elementaren Eingriff in die Freiheits- und Eigengtumsrechte der Bevölkerung dar. In Liechtenstein unterhalten 70 Prozent der Hauseigentümer eine Ölheizung.

Zeitgeistige Verirrungen

 Den „Wokeismus“ muss man leider als geistige Entgleisung einer „Umwertung aller Werte“ bezeichnen. Nicht was ist zählt, sondern was von  selbsternannten neuen Sektenführern vorgegeben wird. Die Priester des Kulturmarxismus bekämpfem Fakten, wenn sie nicht ins Konzept passen. Was uns zahlreiche Aktivisten und Medien suggerieren wollen ist fern von jeglicher Realität. Der bedeutende Teil unserer Gesellschaft lehnt die gegenwärtige destruktive Entwicklung ab.